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Hilfreiche Tipps gegen den Lagerkoller

Bettina Vanderhaag

 Durch "Corona"-bedingte Einschränkungen hat sich unser aller Alltag drastisch geändert. Anstelle des Bürojobs mit Kolleg:innen arbeiten nun viele bereits seit längerer Zeit alleine im Home Office – da kann einem schnell die Decke auf den Kopf fallen. Wie man am besten proaktiv einem Lagerkoller entgegenwirken kann, erfahren Sie in dem folgenden Beitrag. 

Ein sogenannter Lagerkoller äußert sich oft durch eine innere Angespanntheit, ein Unruhegefühl, dass zu Stress und Hilflosigkeit führen kann. "Corona"-bedingt fällt meist die gewohnte Arbeitsroutine weg – keine Fahrt zur Arbeit, kein Büroalltag, keine direkten Kontakte und Gespräche mit Kolleg:innen. Man verlässt aufgrund des Social Distancing kaum das Haus und ist nur noch unter wenigen Leuten – dass sich dies auch auf die Psyche auswirken kann, ist verständlich. 


Doch was können wir tun um einen Lagerkoller vorzubeugen oder uns davor zu schützen? 


Zum einen kann es helfen, einen Tagesrhythmus bzw. einen Tagesplan zu etablieren, mit dem Aufgaben und Projekte strukturiert bearbeitet und Ziele realistisch gesetzt werden können. Der Vorteil einer solchen „To do-Liste“ ist, dass man alle noch offenen/zu erledigenden Aufgaben im Blick hat und dadurch die Kontrolle beibehält – als Resultat wird weniger Stress aufgebaut. 


Hilfreich kann es außerdem sein, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und zu pflegen – regelmäßige Online-Meetings mit den Kolleg:innen, um sich über den Arbeitsalltag auszutauschen und um neue Ideen zu besprechen oder Telefonate mit Freunden und Familie um auf dem Laufenden zu bleiben. Der Austausch mit anderen hilft dabei, sich weniger einsam zu fühlen, es stärkt das „Wir-Gefühl“ und kann Hilfe und Unterstützung bieten.


Um dem Lagerkoller zu entkommen, ist es ebenfalls sinnvoll regelmäßige Bewegung – z.B. Spaziergänge an der frischen Luft - einzuplanen. Bewegung wirkt sich nicht nur positiv auf unsere Gesundheit aus, sondern der damit verbundene Tapetenwechsel hilft außerdem dabei, der Alltagsmonotonie zu entkommen und neue Motivation für die kommende Zeit zu schaffen. 


Sollte das Gefühl des Lagerkollers längere Zeit anhalten oder sollte man sich trotz allem überfordert fühlen, ist es sinnvoll Hilfe anzunehmen. Diese kann von Freund:innen und Familie kommen - oder man holt sich professionelle Unterstützung, um neue Lösungsvorschläge und Wege aus dem Lagerkoller heraus aufgezeigt zu bekommen. 

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